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Winter-Überlebenshilfen

(Werbung aus Überzeugung) – Winter ist blöd. Winter ist sogar sehr blöd. Wenig Licht, kurze Tage, draussen eisig kalt, drinnen trockene Heizungsluft. Die Folgen dieser jährlich wiederkehrenden Naturkatastrophe: Trockene, gereizte Haut, fliegende Haare, rissige Hände, kalte Füße, und obendrauf noch ne nette Winterdepression. Geht alles gar nicht.

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Morgens muss man mit tiefgefrorenen Fingern das Auto frei kratzen oder sogar unter einem Schneehaufen ausgraben, während der Ehemann lässig die Fernbedienung für die Standheizung drückt und nach wenigen Minuten mit dem schnee- und eisfreien Wagen hämisch kichernd (das unterstelle ich jetzt mal, ich habe keine Beweise dafür!) davon rauscht.

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Die Monate Januar und Februar sind echt nicht meine Freunde. Dafür hat man aber gefühlt richtig lange was davon – ich finde, die Zeit zieht sich wie Kaugummi, wenn man darauf wartet, dass es endlich Frühling wird! Letztes Jahr genau um diese Zeit war ich mit meiner Tochter und einer Freundin in Dubai, wo wir bei 25 Grad Lufttemperatur im Meer gebadet und in der Wüste ein Barbecue gemacht haben. Momentan sehne ich mich wirklich jeden Tag dahin zurück!

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Ich finde, jeder sollte im Februar zwei Wochen Dubai auf Kasse kriegen! Einfach mal Sonne tanken, trockene Wüstenluft schnuppern und ein bisschen im Meer planschen, bevor es in die letzte Runde geht und man seine Kräfte für den Rest vom Winter bündeln muss…

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Solange das aber noch nicht Standard ist, habe ich hier mal meine persönlichen Survival-Tipps für den blöden Winter zusammen gestellt:

1. KEINE Mütze tragen

Auch wenn es unvernünftig ist: Nein. No way. Ich hasse Mützen! Darunter juckt mein Kopf und meine dreieinhalb Haare werden noch platter. Also keine Mütze,  und nur, wenn mir sonst vor Kälte die Ohren abfallen, setze ich Ohrenschützer auf. Sieht zwar albern aus, aber die Frisur sitzt… Was mir obenrum fehlt, mache ich dafür mit einem schönen warmen Schal wett. Wenn der groß und breit genug ist, kann man ihn im Notfall auch mal mit über die Ohren ziehen.

2. Heißer Apfelsaft mit Ingwer

Da kann kein Glühwein mithalten, finde ich! Wenn man aus der Kälte kommt, wärmt einen die Mischung aus naturtrübem Apfelsaft aus der Mikrowelle mit ein paar Scheiben frischem Ingwer so richtig schnell und nachhaltig auf. Ist äußerst gesund und im Gegensatz zu Glühwein alkoholfrei – und ich find’s richtig lecker.

3. Suppe

Nichts wärmt so genial wie eine richtig heiße Suppe. Ich persönlich stehe ja sonst eher auf pürierte Gemüsesüppchen, aber meine aktuelle Lieblingssuppe ist diese Thai-Glasnudelsuppe – schnell, köstlich, wärmend und absolut glücklich machend!

4. Cremen, was das Zeug hält

Bei Kälte ist die Haut leider viel unausgeglichener als im Sommer. Ich mache im Winter neben der üblichen Cremerei sehr häufig Tissue-Masken wie die Hydra-Bomb von Garnier (das sind die glibberigen Dinger, die man sich aufs Gesicht legt und dann aussieht wie ein Gespenst), weil die der Haut extra viel Feuchtigkeit geben. Falls Ihr zu den Badefetischisten gehört, könnt Ihr sie Euch aufs Gesicht packen, während Ihr in der Wanne relaxt – zwei Fliegen mit einer Klappe!

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5. Hände und Füße besonders pflegen

Dabei hilft mir ein Sugar-Peeling, das ich selbst aus 100 g Zucker, 2 El geschmolzenem Kokosöl und dem Saft einer Limette anrühre. Damit die abgestorbenen Hautschüppchen an den Händen (die merkt man immer besonders beim Strumpfhosen anziehen) abrubbeln, die Hände dann ganz dick eincremen – und sich einfach mal die Zeit nehmen, die Creme einziehen zu lassen. 5 Minuten Nichtstun sind ein echter Luxus! Die Füße kriegen bei mir abends vor dem Schlafengehen eine „Abreibung“ mit der Urea-Fußcreme von Balea. Die finde ich hervorragend, und günstig ist sie auch noch.

6. Bei mieser Stimmung hilft Licht:

Ich versuche ja wirklich, auch im Winter regelmäßig im Freien zu sporteln. Wenn draussen die Sonne scheint, macht das auch bei Kälte Spaß. Aber es gibt auch Phasen, wo es draußen eher grau in grau ist, und dann hilft nicht mal mehr Schokolade gegen die Winterdepression. Da geht nur: Ab ins Sonnenstudio! Nein, ich bin nicht dafür, sich wie eine Röstzwiebel zu bräunen. Aber die UV-Strahlung ist tatsächlich hilfreich, wenn im Winter die natürliche Sonne fehlt. In der Regel reichen schon ein oder zwei kurze Sessions. Danach seid Ihr garantiert nicht braun, aber wesentlich besser gelaunt!

7. Sich selbst verwöhnen:

Ja, manchmal machen neue Schuhe glücklich. Vor allem, wo doch momentan überall Sale ist 😉 Was sonst noch hilft: Zur Massage oder zur Kosmetik gehen, oder einen Yogakurs anfangen. Das gibt einem zugleich noch das gute Gefühl, was für die Gesundheit zu tun.

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