Empfehlung,  Leipzig

Allerlei Leipziger Entdeckungen, Teil 2: Spinnereirundgang

(Werbung aus Begeisterung)

 

Alles ist Kunst! Ich erlaube mir, mein Fazit mal vorweg zu nehmen nach diesem halben Tag, den ich in der Alten Baumwollspinnerei zwischen industrieller Architektur und moderner Kunst verbracht habe. Wo hört der reine Arbeits- und Ausstellungsraum auf und fängt die Kunst an? Die Frage hat sich mir aufgedrängt, weil ich gar nicht aufhören konnte, die alten Gebäude der Spinnerei mit ihren Schildern, Graffiti und architektonischen Besonderheiten zu fotografieren. Der Übergang zwischen Kunst und Raum (oder Raum und Kunst) war für mich fließend, deshalb: Alles ist Kunst in der Leipziger Baumwollspinnerei!

 

 

 

Für die Nicht-Leipziger unter Euch: Die Leipziger Spinnerei war einst tatsächlich, wie der Name schon sagt, die größte Baumwollspinnerei Europas. Von 1884 bis zur deutschen Wiedervereinigung wurde hier auf rund 100.000 Quadratmeter Baumwolle verarbeitet. Heute dient das Gelände zahlreichen Künstlern als Werkraum, Atelier oder Galerie. Einer der berühmtesten Mieter dürfte der Maler Neo Rauch sein, der zur sogenannten „Neuen Leipziger Schule“ gehört.

 

So sah es früher aus in der Spinnerei, bevor das Künstlervolk den Laden übernommen hat

 

Eins der vielen Schilder, die ich gerne abgeschraubt und mitgenommen hätte!

 

Ich habe von Kunst nicht wirklich viel Ahnung, auch wenn ich mich dafür interessiere. Ich liebe Fotografie, vor allem in Schwarz-Weiß, und ich mag großformatige Bilder, die sich mir aber in der Regel eher über die Farbgebung als über die Technik erschließen. Man könnte also sagen, ich bin eher so das Modell „Kaufhaus-Kunst“. Ich werde Euch hier deshalb jetzt keine Vorlesung über Kunst halten, sondern lieber ein paar Bilder, also Fotos, sprechen lassen. Vielleicht gefallen sie Euch ja. Ich fand es jedenfalls mindestens genauso spannend, was draußen vor den Türen und auf den alten Backsteinwänden zu finden war, wie die eigentlichen Kunstwerke. Dennoch war es sehr interessant, in die verschiedenen offenen Ateliers und Galerien zu spazieren und die  unterschiedliche Werke zu entdecken.

 

Ein Studenten-Objekt – aus Platzgründen nicht alltagstauglich, aber originell!

 

Witzig – mag ich!

 

Sähe in meinem Arbeitszimmer SEHR gut aus!

 

Industrial architecture vom Feinsten

 

 

… und feinste Graffiti überall!

 

Backstein, Stahlträger und daneben Kunst

 

Profan-Plakatives…

 

…neben Altbekanntem…

 

…und Unbekanntem.

 

Eine Atelieretage

 

Die Kunstbibliothek

 

Wunderschöne Backsteinbauten

 

… und Sehenswertes an jeder Ecke! (Falls jemand das Motiv nicht kennt: Jodie Foster in ihrem ersten Film „Taxi Driver“)

 

Nützliches aus längst vergangenen Zeiten

 

Informatives…

 

…und gute Ideen!

 

Ganz Buntes…

 

…und Monochromes (Mr. Bean, oder?)

 

Ein schöner Ausblick…

 

… und ein Bild, bei dem ich schwach werden könnte (moderner Monet, oder was meint Ihr?)

 

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