Empfehlung,  Leipzig

Allerlei Leipziger Entdeckungen, Teil 1

(Werbung wegen Markennennung) – Auch wenn ich vor dem Umzug schon gefühlt hundert Mal hier war – als Neu-Leipziger muss ich natürlich erst mal ganz viel entdecken. Ich nehme Euch einfach in loser Folge mit, wenn es was zu zeigen gibt!

Was macht man, wenn man eine Stadt überblicken will? – Man steigt ihr aufs Dach! In Leipzig bietet sich dafür natürlich der Uniriese (alias City-Hochhaus) am Augustusplatz an. Mit dem Lift geht es ins 29. Stockwerk, wo man 3 Euro Eintritt entrichten muss, und dann darf man ein paar Treppen zur Aussichtsplattform in immerhin 120 Metern Höhe hochsteigen.

Vorne der Leuschnerplatz, ganz hinten die Leipziger Seenplatte

 

Von hier aus hat man einen Blick über (fast) ganz Leipzig bis hin zum Cospudener See. Blöd nur, dass ausgerechnet das Graphische Viertel im Osten, wo ich jetzt wohne, genau hinter der metallenen „Sprungschanze“ verschwindet. Ich hätte unser Haus gern mal von oben gesehen. Aber sonst ist es toll, wie weit man schauen kann von hoch oben!

Ich hab’s nicht so mit Höhe, aber der Blick von oben war toll!

 

Wenn ich reise, lege ich großen Wert darauf, in den Städten, die ich besuche, viel zu Fuß zu gehen. Ich finde, nur so kann man eine Stadt wirklich kennenlernen. Man entdeckt hinter jeder Ecke etwas Neues, Überraschendes, das oft gar nicht im Reiseführer zu finden ist.

Mit meiner neuen Heimatstadt Leipzig mache ich es genauso. Ich schlendere durch Straßen und Gassen und bestaune die wunderschönen Fassaden der alten Kaufmannshäuser, die Messehöfe und Passagen.

Der wunderschöne Hof des Fregehauses, in dem auch ein Hotel untergebracht ist

 

Dabei lande ich immer wieder an Stellen, die ich schon mal zum Beispiel auf einem Foto bei Instagram gesehen habe, wie zum Beispiel dem Innenhof vom Fregehaus (Katharinenstraße 11), in dem man einen sehr schicken Antiquitätenladen und den absolut entzückenden Blumenladen „Salto Florale“ findet. Ich war sofort schockverliebt!

Salto Florale – hier würde ich gerne einziehen!

 

Ich weiß gar nicht, ob es die Inhaberin war, aber die nette Dame mit den grünen Haaren hat mir mit 3 gezielten Griffen etwas sehr Hübsches für die Vase zusammengestellt und mich auch gleich noch über demnächst anstehende Events informiert. Sehr kundenfreundlich! Ich komme bestimmt mal wieder!

 

Ach ja, und weil ich unfassbar gerne esse, und am liebsten asiatisch, kommen hier meine zwei gar nicht geheimen Geheimtipps für die Freunde der asiatischen Küche:

Rindfleisch-Curry (vom Mann) bei Timeless

 

Zuerst der Sparschwein-Tipp für die Lunchpause: Im „Timeless“ in der Richard-Wagner-Straße 10 gibt es auf der Mittagskarte eine vegetarische Sushi-Platte für 8,90. Das ist nicht nur sensationell günstig, nein, das Sushi ist auch wirklich hervorragend. Die Variante mit Fisch kostet 9,90, und zu beiden gibt es als Vorspeise noch wahlweise eine Sommerrolle oder Suppe. Dicke Empfehlung!

Das Veggie-Sushi war nicht nur lecker, sondern auch noch sehr dekorativ!

 

Mein neues Lieblingsrestaurant in Leipzig ist das Viet Village in der Grassistraße 12. Hier sitzt man draußen zwischen wunderschönen Altbauten im Musikviertel und kann sich erst mal gar nicht zwischen all den Köstlichkeiten aus der Karte entscheiden.

Wunderschöner Blick vom Restaurant Viet Village auf die benachbarten Häuser

 

Von Glasnudelsalat über Süßkartoffeln bis Thai Curry mit Tofu oder Garnelen gibt zu sehr moderaten Preisen es wirklich ALLES, was Freunde der asiatischen Küche lieben. Mein armer Mann wird hier wohl noch öfter mit mir hingehen müssen!

Garnelen in roter Currysauce – zum Reinlegen!

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